Equador: Isolierte Völker in Gefahr

Ein neues Blutbad in einer entlegenen indigenen Gemeinde in Amazonien lässt Zweifel an den Schutzmaßnahmen aufkommen, die 2006 durch den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte für indigenen Völker eingeführt wurden, die in freiwilliger Isolation leben.

Sieben Jahre nach der Einführung der Schutzmaßnahmen starben am 29. März nach noch zu überprüfenden Informationen 30 Angehörige der Taromenane, einer isoliert lebenden Gemeinschaft des Huaorani-Volks. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen und konnte erste Indizien Anfang Mai sicherstellen.

Nach Angaben des Präsidenten der Huaorani-Vereinigung Ecuadors, Kawetipe Yeti starben die 30 Taromenane durch einen Racheakt einer rivalisierenden Gruppe

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Mehr Infos zu den tödlichen Vorfall auf spanisch:

Red face paint used by Huaoranis in Ecuador.
Red face paint used by Huaoranis in Ecuador. (Photo credit: Wikipedia)

Ecuador: Correa feiert Wiederwahl und droht den Medien | tagesschau.de

Präsidentenwahl in Ecuador

Frisch gewählter Präsident Correa Rafael Correa feiert sich und droht den Medien

Staatschef Rafael Correa ist bei der Präsidentenwahlen in Ecuador offenbar klar im Amt bestätigt worden. Der linksgerichtete Wirtschaftsexperte erhielt nach der Auszählung von rund 40 Prozent der Wahlurnen etwa 57 Prozent der Stimmen. Der konservative Bankier Guillermo Lasso wurde demnach mit 24 Prozent zweiter, teilte die Nationale Wahlkommission CNE mit. Der ehemalige Präsident Lucio Gutiérrez landete mit fünf Prozent auf dem dritten Platz.

Rafael Correa Großansicht des Bildes Verbindet die Siegesfeier mit einer Botschaft an die Medien: Rafael Correa Das Staatsoberhaupt ließ sich kurz nach Bekanntgabe der ersten Nachwahlbefragungen von seinen Anhängern feiern. „Diese Revolution wird von nichts und niemandem gestoppt“, rief er ihnen von dem Balkon des Regierungspalastes  zu….

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