Beilegung des Konfliktes um Seltene Erden im Tagebau Dept. Potosi in Bolivien.

Bolivien
Beilegung des Konflikt um Seltene Erden im Tagebau. >Mit Verstaatlichung.<

Der seit mehreren Wochen schwelende Konflikt um ein umstrittenes Bergbau-Projekt im bolivianischen Departamento Potosí ist beigelegt. Gegner des Tagebauprojektes der Firma »South American Silver« (SAS) setzten am Sonntag mehrere zuvor genommene Geiseln auf freien Fuß. Der Freilassung eines Polizisten und zwei festgehaltenen Ingenieuren der kanadischen Bergbau-Firma waren mehrtägige Verhandlungen zwischen Zentralregierung und lokalen Gemeinde-Autoritäten vorangegangen.

Laut Medienberichten einigte sich Arbeitsminister Daniel Santalla mit den Anwohnern der Gemeinde von Mallku Khota auf die Erfüllung ein ganzes Forderungskataloges. Vereinbart wurde die Annullierung der in den 1990er Jahren erteilten Förderlizenz für einer der weltweit größten Seltene-Erden-Vorkommen und eine Machbarkeitsstudie über Möglichkeiten zur Verstaatlichung der Bodenschätze. Der Familie des bei Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Gemeinde-Mitgliedern am Freitag durch Polizeikugeln getöteten José Mamani Mamani wird eine Entschädigung gezahlt, einem Familienmitglied wird ein Arbeitsplatz angeboten.

Auch trägt der Staat sämtliche Behandlungskosten für Verletzte, daneben wurde den an den Auseinandersetzungen beteiligten Anwohnern Straffreiheit zugesagt, so die Tageszeitung »La Razón« am Montag. Besonders interessant ist die Anwendung kommunitär-indigenen Rechts für die SAS-Ingenieure. Diese müssen wegen unerlaubten Betretens von Gemeindeterritorium und »Spionage einer Gemeindeversammlung« in Mallku Khota innerhalb von einem Monat je 1.000 Lehmziegel in Handarbeit herstellen. SAS kündigte derweil ein Klageverfahren wegen Freiheitsberaubung ihres Personals an.

Lösung eines Bergbaukonflikten in Bolivien Blickpunkt Lateinamerika > NACHRICHTEN.

#conga #walls… Karikatur zur Konfrontation beim Goldminen Projekt

Link zu einer Karikatur pasend zur politisch sozialen Lage in Cajamarca
zum Konflikt um das Conga Gold- oder vielleicht besser Geldminen Projekt von Newmont Mining und der peruanischen Regierung.

Asco de Gobierno   –  Los Mata y No   >>  auf dieser Seite  #conga #walls….

Desweiteren einige Fotos zu Cajamarca, den Coldminen und ein Foto des grössten Karnevals in Peru natürlich in Cajamarca.

Gold-mine "Yanacocha" bei/ near Caja...
Gold-mine „Yanacocha“ bei/ near Cajamarca (Peru) (Photo credit: Wikipedia)

English: Flag of Cajamarca, Peru. Español: Ban...

Demonstration gegen die Politik und das Conga Newmont Mining Projekt
Sozialer Protest gegen Umweltverschmutzung, Newmont Mining und dessen Conga Minen Projekt bei Cajamarca. Die roten Fahnen hier in Lima erinneren irgendwie an den Leuchtenden Pfad.
H2O Cajamarca Graffiti in Lima ("Conga no va" gegen Contamination der Lebensgrundlage)
Für Wasser und gegen Conga Goldmine bei Cajamarca Protest Grafiti in Lima.
Vor der gossen Eskalation im Juli 2012.
Grafiti in Lima Thema Pacha Mama Conga (Cajamarca und das Newmont Mining Projekt Conga.)
Protest Grafiti im Zentrum von Lima zum Thema Cajamarca und das Newmont Mining Projekt Conga. „Pacha Mama“ „Konflikt der Bergbauern um Wasser, Kultur und Lebensraum.
 Karneval von Cajamarca
Carnaval de Cajamarca im Norden von Peru
Der Karneval von Cajamarca ist eines der grössten Feste in Peru, von Versicherungen, Banken und Polizei nimmt alles teil, bis auf die Minengesellschaften die nur die Stadt mit „Trinkgeld“ sponsern.

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Peru: Menschen sterben bei Protesten gegen Bergbau – Juni Chronik

Chronik (Juni)  Bergbau Umweltkonflikt in Cajamarca

Tödliche Schüsse auf demonstrierende Bergbauern und „nur“ Feuerwerkskörper gegen Polizisten.

„Conga va oder Conga no va“ – „Sein oder nicht sein“ für die traditionelle Kultur der Bergbauern im Umfeld der US Newmont Minengesellschaft in Cajamarca.
Das dürfte dann auch bald für das Wirtschaftswachstum für Peru gelten nach dem ersten Handelsdefizit nach vielen Jahren.

Im Gegensatz zu den Drogenrevolutionären im Dschungel kommen die staatlichen Kräfte noch ohne tödliche Verluste davon. Die Verluste wären hier in Südamerika allerdings auch im Vergleich gegen die drohenden wirtschaftlichen Verluste des Staates unerheblich.

Chronik (Juni)
der zunehmenden Eskalierung eines postkolonialen Konfliktes bei Cajamarca (Peru/Südamerika)

3ter Juli 2012
Der Notstand gilt in  den Provinzen Celendín, Hualgayoc und Cajamarca.
(Provincias sind in Peru annähernd mit bundesdeutschen Landkreisen oder Regierungsbezirken zu vergleichen) Notstand in Peru: Drei Menschen sterben bei Protesten gegen Bergbau – SPIEGEL ONLINE.

4ter Juli 2012
–  Ein Toter und 20 Verletzte in Bambamarca bei Cajamarca.
– Die katholische Kirche fordert die Wiederaufnahme des Dialoges.
– Newmont Mining ist schweigend im Hintergund und bringt das Land indirekt in die Wirtschaftskrise.
– Nach Presseaussagen wurde auf die Polizei nicht mit Waffen geschossen.

Es gab einen

5ter Juli 2012

Lima  – „Angesichts der bedauerlichen Ereignisse des 3. Juli appelliert die Bischofskonferenz von Peru (CEP) erneut an alle rteien des Konflikts mit der Bitte um Verzicht auf Gewalt … Gewalt ist kein Mittel zur Durchsetzung der Ziele einer Gemeinschaft oder eines Volkes“ http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=30543&lan=deu

6ter Juni Demonstrationen gegen Conga und die Politik des Staates.

Demonstration gegen die Politik und das Conga Newmont Mining Projekt
Sozialer Protest gegen Umweltverschmutzung, Newmont Mining und dessen Conga Minen Projekt bei Cajamarca.

Demonstration gegen Conga und die staatliche Gewalt in diesem Konflikt.

Demonstrationen in Lima gegen die staatliche Konfrontation bei dem Conga Newmont Mining Umweltkonflikt. bei Cajamarca.

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Der Präsident spielt den harten Rechten in die Hände
Humala in der Falle
Kommentar in der TAZ
„Perus Präsident Ollanta Humala verrennt sich immer mehr. Vier Tote an zwei Tagen und die brutal-blamable Festnahme von Marco Arana, Perus profiliertestem Umweltschützer“
Quelle TAZ. http://www.taz.de/Kommentar-Proteste-Peru/!96765/