SCHATTENBLICK – LANDRAUB/011: Bolivien – Viehzüchter vertreiben Indigene (IPS)

Bolivien: Viehzüchter vertreiben Indigene

 „So geht es nicht wei­ter“, sagt Car­me­lo Tayo, Vor­ste­her des klei­nen bo­li­via­ni­schen Dor­fes El Jata­tal, in dem Tsi­mané-In­di­ge­ne leben. Seit Jahr­zehn­ten lebt die klei­ne Ge­mein­schaft im bo­li­via­ni­schen Ama­zo­nas-Re­gen­wald. Vieh­züch­ter wol­len das Land nun für sich.

Die Tsi­mané – auch Chi­mané ge­nannt – sind eine der we­ni­gen in­di­ge­nen Grup­pen in Bo­li­vi­en, deren Be­völ­ke­rung wei­ter wächst. Tra­di­tio­nell führ­ten sie ein No­ma­den­le­ben in den Nie­de­run­gen im nörd­li­chen Teil des De­par­te­ments Beni. Doch in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten sind viele der Mit­glie­der sess­haft ge­wor­den. Dar­un­ter auch Car­me­lo Tayo. Sein Dorf El Jata­tal liegt an der Gren­ze der Ge­mein­den San Borja und Rur­renabaque.

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