Ökologische und sozioökonomische Folgen eines übermäßigen Tourismus in sog. Entwicklungsländern

Construction next to the Streets

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Peru und das andine Südamerika

Zunächst ist es schwierig eine generelle Aussage über die sozioökonomischen und ökologischen Folgen eines übersteigerten Tourismus in den sog. Entwicklungsländern zu treffen, da sich die kulturellen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Gegebenheiten von Land zu Land unterscheiden. Es lassen sich aber durchaus gewisse Gemeinsamkeiten und ähnliche Entwicklungen in den sog. Entwicklungsländern feststellen.

Ökologische Aspekte

Hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen ist der zügellose Verbrauch von natürlichen Ressourcen einer der schwerwiegendsten Folgefaktoren eines übersteigerten Tourismus in Entwicklungsländern. Besonders drastisch ist hierbei die Verschwendung von Wasser. Für die Bewässerung von Grünanlagen, Golfplätzen und für den hohen Wasserbedarf von Touristen werden Unmengen an Trinkwasserressourcen benötigt, die an anderer Stelle fehlen. In Bereichen wie der Landwirtschaft oder dem täglichen Wasserverbrauch muss die Einheimische Bevölkerung zu Gunsten der Touristen Verzicht üben. Ein weiterer Aspekt ist die Verunreinigung des Trink- und Grundwassers. Da die meisten Entwicklungsländer über kein funktionierendes Klärsystem zur Aufbereitung von Abwässern verfügen, wird das von Fäkalien…

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„Mistura“ Gastromomie Festival in Lima (Peru)

Das grösste Gastronomie Event in Südamerika, “Mistura”
Wir waren mit Chirimoya Tours unserem Reiseveranstalter vor Ort in Lima dabei, es folgen Fotos und Bilder des neben dem Machu Picchu Jubiläums wichtigsten Kulturellen Ereignis in Peru.

Peru

Lima im kulinarischen Rausch

Essen ist in Peru nicht einfach Nahrungsaufnahme, sondern auch Leidenschaft. Essen ist Kultur – eine Volkskultur, aus der in den letzten Jahren Haute Cuisine geworden ist. Und deswegen ist das Gastronomie-Festival „Mistura“, das zum vierten Mal in Lima stattfand, nicht nur eine Veranstaltung für gutbetuchte Gourmets , sondern in erster Linie ein Volksfest.

Geduldig steht Angel in der Schlange an für ein Stück knusprige Schweineschwarte. „Ich bin mit meinen Kumpels gekommen, um das Essen hier zu probieren“, sagt der 21-jährige BWL-Student. Bei seiner Haar-Tolle und dem Karo-Jeans-Look würde man eher meinen, dass er für die Disco ansteht. Aber Essen ist in Peru mindestens so sexy wie ein heißer Disco-Tanz, und deswegen ist es für den 21-jährigen Angel und seine Kumpels von der Uni keine Frage, dass sie zur Gastronomie-Messe „Mistura“ gehen werden. Auch wenn sie dazu stundenlang für eine Eintrittskarte anstehen, für die sie erst noch umgerechnet fünf Euro zahlen müssen.

Die Küche als soziale Waffe

Die peruanische Küche hat in den letzten Jahren ihren Siegeszug durch Lateinamerika angetreten. Lima proklamiert sich gerne als gastronomische Hauptstadt Amerikas – die zunehmende Zahl vor allem lateinamerikanischer Gastronomie-Touristen belegt dies. Der Ursprung des peruanischen Küchenwunders ist die große Vielfalt der Gerichte und seiner Zutaten. Vor allem aber stiftet die Küche in Peru Identität. Peruaner ist man, weil man peruanisch isst. Das bekräftigt auch der spanische Starkoch Adrián Ferra, der mit der Elite der Köche nach Lima angereist ist: „Was mit der Küche in Peru geschieht, ist einzigartig, das passiert sonst nirgends auf der Welt“, sagte er im peruanischen Fernsehen. „Die Küche ist hier eine soziale Waffe“.

Hildegard Willer, Lima

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„Mistura“ Gastromomie Festival in Lima (Peru)

Das grösste Gastronomie Event in Südamerika, „Mistura“
Wir waren mit Chirimoya Tours unserem Reiseveranstalter vor Ort in Lima dabei, es folgen Fotos und Bilder des neben dem Machu Picchu Jubiläums wichtigsten Kulturellen Ereignis in Peru.

Peru

Lima im kulinarischen Rausch

Essen ist in Peru nicht einfach Nahrungsaufnahme, sondern auch Leidenschaft. Essen ist Kultur – eine Volkskultur, aus der in den letzten Jahren Haute Cuisine geworden ist. Und deswegen ist das Gastronomie-Festival „Mistura“, das zum vierten Mal in Lima stattfand, nicht nur eine Veranstaltung für gutbetuchte Gourmets , sondern in erster Linie ein Volksfest.

Geduldig steht Angel in der Schlange an für ein Stück knusprige Schweineschwarte. „Ich bin mit meinen Kumpels gekommen, um das Essen hier zu probieren“, sagt der 21-jährige BWL-Student. Bei seiner Haar-Tolle und dem Karo-Jeans-Look würde man eher meinen, dass er für die Disco ansteht. Aber Essen ist in Peru mindestens so sexy wie ein heißer Disco-Tanz, und deswegen ist es für den 21-jährigen Angel und seine Kumpels von der Uni keine Frage, dass sie zur Gastronomie-Messe „Mistura“ gehen werden. Auch wenn sie dazu stundenlang für eine Eintrittskarte anstehen, für die sie erst noch umgerechnet fünf Euro zahlen müssen.

Die Küche als soziale Waffe

Die peruanische Küche hat in den letzten Jahren ihren Siegeszug durch Lateinamerika angetreten. Lima proklamiert sich gerne als gastronomische Hauptstadt Amerikas – die zunehmende Zahl vor allem lateinamerikanischer Gastronomie-Touristen belegt dies. Der Ursprung des peruanischen Küchenwunders ist die große Vielfalt der Gerichte und seiner Zutaten. Vor allem aber stiftet die Küche in Peru Identität. Peruaner ist man, weil man peruanisch isst. Das bekräftigt auch der spanische Starkoch Adrián Ferra, der mit der Elite der Köche nach Lima angereist ist: „Was mit der Küche in Peru geschieht, ist einzigartig, das passiert sonst nirgends auf der Welt“, sagte er im peruanischen Fernsehen. „Die Küche ist hier eine soziale Waffe“.

Hildegard Willer, Lima

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