Gedanken(v)erbrechen

Es gibt so viel Schlechtes auf der Welt, worüber ich jetzt schreiben könnte – aber die Tatsache, dass mir über das Pfingstwochenende mein Fahrrad geklaut wurde, hat mich so niedergeschlagen, dass ich keine Lust zum Bloggen hatte. Mein schöner treuer Drahtesel, mein Packpferd, mein stolzes Ross! Mein wunderbares, gar nicht dermaßen teures, aber ungemein zweckmäßiges Rad, das so gut fuhr! Für immer weg.

Ich habe die ganze Gegend abgesucht, in der Hoffnung, dass jemand nur einen grausamen Scherz trieb, vielleicht die Reifen zerstach oder die Lampe demolierte und es irgendwo an der nächsten Ecke liegen ließ – das habe ich auch schon erlebt – aber nein. Es ist weg und kommt nicht wieder. Ja, ich weiß, es könnte einen viel schlimmer treffen, aber für jemanden, dessen Hauptverkehrsmittel nun einmal das Rad ist, ist das einfach ganz schlimm. Und die Zeit, die man investieren muss, um Ersatz zu finden!

Inzwischen habe…

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