Archaeologischer Komplex „Sechin Bajo“ in Ancash

Lage: Wunderschöne archaeologische Staette in der Provinz Casma Ancash gelegen

Entdeckungsgeschichte: Die Geschichte dieses Fundes beginnt im Jahr 1992 in der Provinz Ancash, als ein Spezialist ausfuehrt, dass sich im Tal von Casma die ersten Gemeinschaften mit zentralen Kultstaetten entwickelt haetten. Vor dem Fund wusste man, dass die aeltesten bekannten Baustrukturen Perus sich am Strand von Huaynuna, noerdlich der Schildkroetenbucht- ebenfalls in Casma- befanden. Die Funde, – und speziell der des vertieften Hauptplatzes – die in Sechín Bajo gemacht wurden, haben gezeigt, dass dort Bebauungsspuren von vor 5500 Jahren existieren.

Entdecker (Archaeologe): Entdeckt wurden diese Anlagen von deutschen und peruanischen Archaeologen, wobei die unter allen anderen am meisten Hervortretende eine deutsche Studentin namens Renate Patzsche ist, die extra von der Universitaet von Berlin nach Casma gekommen war. Das war der Beginn ihres Aufeinandertreffens mit der Geschichte, zusamenarbeitend mit dem Leiter des archaeologischen Projektes „Sechín Bajo“, Peter Fuchs.

Beschreibung der Anlage: Der kreisfoermige, vertiefte Hauptplatz wurde mit Steinen und rechteckigen Lehmziegeln erbaut. Ein grosser Teil der Architektur Sechín Bajos besteht aus behauenen Steinen, die von den nahe gelegenen Huegeln herbeigetragen worden waren; das beweist, dass diejenigen, die fuer die Konstruktion zustaendig waren, ziemlich fachlich bedeudente Arbeitskräfte waren, da sie, um diese Leistung zu erbringen, mit verschiedenen Utensilien und Werkzeugen ausgestattet sein mussten, um schliesslich den Mauern diese solide Widerstandsfaehigkeit zu geben. Diejenigen die Sechín Bajo erbaut haben, hatten weitlaeufige architektonische und bauhandwerkliche Kenntnisse.
Die Forscher hat ebenfalls diese Art zu verputzen ueberrascht, sowie der Fund eines bestimmten Typs von Ziegeln, in rechteckiger Form, auf denen man die Handabdruecke ihrer Hersteller erkennen kann. Sie messen 10 cm Breite und 15 Laenge und stehen mit dem ersten in Sechín Bajo erbauten Gebaeude in Verbindung.

Die Bebauungsmomente Sechín Bajos: Der vertiefte Rundplatz ist momentan die groesste Attraktion in Sechín Bajo. Allerdings finden sich in dieser archaelogischen Anlage noch zwei andersartige Baukonzepte, d.h. zwei andere Typen von Strukturen, erbaut von nachfolgenden Generationen.

Die erste Bebauung setzte ca. um 3500 v.Ch. ein – Beweis dafuer ist der vertiefte Rundplatz. Nach den Forschungsergebnissen diente dieser Ort als Versammlungspunkt an freier Luft und, oder, um sich schlichtweg mit anderen Dorfbewohnern zu treffen.

Nachdem einige Zeit vergangen war, zu einem Moment, der wissenschaftlich noch nicht festgelegt wurde, begann man- dem Bevoelkerungswachstum geschuldet- groessere Gebaeude zu errichten. Diese zweite Bebauung wurden in einem Gebiet, der an die der Fundstelle des Rundplatzes angrenzt, realisiert.

Und zu einem dritten, spaeteren Zeitpunkt, wurde hier eine Flaeche von 180 m Laenge auf 120 m Breite bebaut (ca. 1600 Jh.v.Ch.).
Diese ist in ihrer ersten Phase aufgeteilt in zwei grosse, aufeinanderfolgende und rechteckige Hoefe, die sich, in einer zweiten Phase in vier Hoefe aufteilen, deren Ecken abgerundet und Mauern mit Nischen versehen sind, fuehrte Fuchs aus.

Persoenlicher Mythos zur Geschichte des Altertums Perus;  „EL DEGOLLADOR“
Die Archaeologen waren noch nicht aus ihrer Verzueckung ueber den Fund des Platzes erwacht, als im ersten Hof des dritten Gebaeudes der archaeologischen Fundstaette (angehoerig der dritten Bebauungsphase) ein Fries gefunden wurde, das im Hochrelief eine Darstellung des „Degollador“ (dt.: „Der Koepfer“) zeigt – eine mystische Figur, die mit der Altertumsgeschichte Perus eng verbunden ist. (D.h. wir sprechen hier von einem Alter von 3600 Jahren).
Fuer den Archaeologen Jesús Briceño Rosario, wissenschaftlicher Berater des Projektes, stellt das Bild des Degolladors eine ungewoehnliche Entdeckung dar. Die peruanische Archaeologie sieht sich zum ersten Mal konfrontiert mit der Darstellung einer Persoenlichkeit, die dem Zeitraum von etwa 3000 Jahren – bis zum Ende der Moche-Kultur (der Zeitpunkt, mit dem die Darstellung dieser Figur verschwindet) angehoeren wuerde. Allerdings, darauf weisst Briceño hin, habe diese Sagengestalt sicher noch lange in den Koepfen der Andenbevoelkerung weitergelebt.
Die Darstellung des Degallador vereint in sich zwei Grundelemente der Denkweise des religioesen Andenbewohners, welche sind: Die Katze und die Schlange. Dieses Relief hat uns deshalb sehr erstaunt, weil es sich um eine Gestalt mit Katzenzaehnen handelt, was eigentlich sehr typisch fuer die Ikonografie der Chavinkultur waere. In der rechten Hand haelt er ein Zeremonienmesser und in der linken eine Schlange.

Weitere Webseiten zu Sechin Bajo in Peru
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-8513-2008-07-14.html

Mit schönem Foto der Ausgrabung Sechin Bajo
http://www.forosperu.net/showthread.php?t=20240

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