Kolumbianischer Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez gestorben (in Mexiko) | tagesschau.de

Der kolumbianische Schriftsteller Nobelpreisträger Gabriel García Márquez ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das bestätigte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos.Gabriel Garcia war auch ein enger Freund von Fidel Castro.

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Das Leben von Gabriel Garcia Marquez.

Gabriel García Márquez wurde als Sohn des späteren Apothekers Gabriel Eligio García und seiner Frau Luisa Santiaga Márquez in der nordkolumbianischen Kleinstadt Aracataca nahe der Karibikküste geboren. Über sein Geburtsjahr gibt es verschiedene Angaben. Einige Quellen geben 1928 als sein Geburtsjahr an; in seiner Autobiografie nennt er selbst das Jahr 1927. Im Januar 1929 zog die Familie nach Sucre, während er selbst in Aracataca bei seinen Großeltern mütterlicherseits, Doña Tranquilina Iguarán und Coronel Nicolás Ricardo Márquez Mejía, einem Veteranen des „Kriegs der Tausend Tage“, aufwuchs.

Im Alter von zwölf Jahren erhielt García Márquez ein Stipendium, das ihm den Besuch des Jesuitenkollegs in Zipaquirá, 30 km nördlich von Bogotá, ermöglichte. 1946 begann er dem Wunsch seiner Eltern entsprechend ein Jurastudium an der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá. Zu dieser Zeit lernte García Márquez auch Mercedes Barcha Pardo, seine spätere Ehefrau, kennen. Er hat einen jüngeren Bruder namens Jaime Garcia Márquez.

Gelangweilt vom Jurastudium, das er 1950 endgültig beendete, begann García Márquez sich intensiv mit Poesie und Literatur (ganz besonders mit den Werken von Ernest Hemingway, James Joyce, Virginia Woolf und William Faulkner) zu beschäftigen.

Ab 1954 arbeitete er für die Zeitung El Espectador, wo er zunächst kleinere Geschichten und Filmrezensionen verfasste, später auch für „El Universal“ und „El Tiempo“. Seine Arbeit als Journalist führte ihn in den folgenden Jahren nach Rom, Genf, Polen, Ungarn, Paris, Barcelona, Mexiko, Caracas und New York, wo 1959 sein erster Sohn Rodrigo geboren wurde.

Im selben Jahr wurde er von Fidel Castro gebeten, ein Buch über dessen siegreiche Revolution zu schreiben und wurde ein guter Freund Castros. Márquez hielt sich auch später oft in Kuba auf. Diese Freundschaft stand immer wieder in der Kritik: So nannte der Schriftsteller Mario Vargas Llosa Márquez einen „Höfling Castros“ und Susan Sontag forderte 2003 vergeblich von Márquez, sich dem Protest gegen eine Welle der Repression in Kuba anzuschließen.[3]

Gabriel García Márquez schrieb Drehbücher, Kolumnen, Reportagen, Kurzgeschichten, Erzählungen, Romane und Memoiren.

Mit dem Roman Hundert Jahre Einsamkeit (Cien años de soledad), der sich mehr als 30 Millionen Mal verkaufte, gelang ihm 1967 der Durchbruch als Schriftsteller. 1972 bekam er den Neustadt International Prize for Literature verliehen. 1982 wurde er für dieses Werk mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Das Preisgeld des Nobelpreises investierte er in die Gründung einer neuen kolumbianischen Tageszeitung El Otro. Seit 1998 war er einer der Besitzer der kolumbianischen Zeitschrift Cambio.

Politisch war García Márquez sehr aktiv, was in seinen Büchern deutlich wird: Das Abenteuer des Miguel Littín beschreibt die Repressionen, die die Menschen unter der Diktatur von Augusto Pinochet in Chile erleiden mussten. Nachricht von einer Entführung handelt von der Entführung von Zivilisten durch die kolumbianische Drogenmafia.

Auch direkt engagierte sich García Márquez stark in der Gestaltung des politischen Lebens mit öffentlichen Reden, wie z. B. am 6. August 1986 auf der Conferencia de Ixtapa in Mexiko zum Jahrestag des ersten Atombombenabwurfes über der japanischen Stadt Hiroshima.[4] Die Freundschaft mit Fidel Castro war auch der Grund für den Bruch seiner langjährigen schriftstellerischen Freundschaft mit dem peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa, der ihn in einer Rede während des PEN-Kongress 1986 als Höfling Castros („cortesano de Castro“)[5] bezeichnet hatte.[6] Im selben Jahr wurden in Valparaíso (Chile) aus politischen Gründen mehrere tausend Exemplare des Buches Das Abenteuer des Miguel Littín verbrannt.

1999 erkrankte García Márquez an Krebs und musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Später litt er an Demenz.[7] Er wohnte hauptsächlich in Mexiko-Stadt, wo er im April 2014 im Alter von 87 Jahren auch verstarb.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriel_Garc%C3%ADa_M%C3%A1rquez

Lizenz. http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Lizenzbestimmungen_Creative_Commons_Attribution-ShareAlike_3.0_Unported/DEED

GABRIEL GARCIA MARQUEZ ...

 

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Español: Carlos Fuentes, Gabriel García Márquez y Raúl Padilla durante la inauguración de la muestra del arquitecto Rogelio Salmona en Guadalajara. (Photo credit: Wikipedia)

 

 

 

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edited image of Gabriel Garcia Marquez, signing in Havana, from an image in the public domain (Photo credit: Wikipedia)

 

 

 

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Autor: Chirimoya Tours - Peru Reiseveranstalter

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