Nicht nur in Peru und Bolivien: Anbau von Quinoa: Superfood aus dem Odenwald. (faz.net)

Quinoa aus dem Odenwald,
statt aus Peru und Bolivien.

Kleine Körner: Quinoa, auch Inkareis genannt, hat seinen Ursprung in Südamerika und ist nicht nur dort ein beliebter Getreideersatz. Jetzt wird er auch auf heimischen Äckern im hessischen Odenwald angebaut.

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Anbau von Quinoa: Superfood aus dem Odenwald

Wissenswertes zum Incakorn Quinua:

Die mineralstoffreichen Blätter werden als Gemüse oder Salat verzehrt. Die senfkorngroßen Samen haben eine getreideähnliche Zusammensetzung, daher wird Quinoa – ebenso wie Amarant – als glutenfreies Pseudogetreide bezeichnet, wobei aber mindestens zwei Quinoasorten dennoch Glutenabschnitte enthalten.[27]
Botanisch zählt Quinoa aber zu den Fuchsschwanzgewächsen, und es ist folglich eher mit dem Spinat oder den Rüben verwandt. Es lässt sich gut anstelle von Reis verwenden.

Der Naturkosthandel führt Quinoa pur oder als Zutat in Müslimischungen. Für die Inkas war es ein Mittel gegen Halsentzündungen. Besonders für Menschen, die unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leiden, bildet es bei den meisten Sorten einen vollwertigen Getreideersatz. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es gut für Allergiker geeignet und in der vegetarischen sowie veganen Küche beliebt. Quinoa eignet sich auch für die Herstellung von glutenfreiem Bier. Für die Nutzung in der menschlichen Ernährung wird Quinoa vor dem Kochen in Wasser eingeweicht, das Einweichwasser wird jedoch abgegossen.

Quinoa wird seit etwa 5000 Jahren gemeinsam mit Amarant (lokale Bezeichnung Kiwicha) als Hauptnahrungsmittel verwendet. Es wurde besonders in den Hochebenen der Anden oberhalb einer Höhe von 4000 m angebaut. Dort waren die beiden Pflanzen für die Menschen unentbehrlich, da Mais in diesen Höhen nicht angebaut werden kann. Während der spanischen Eroberungszüge und Kriege gegen die Inkas und Azteken im 16. Jahrhundert (siehe Francisco Pizarro und Hernán Cortés) wurde der Anbau von Quinoa und Amarant verboten und sogar unter Todesstrafe gestellt. Damit sollten die Völker geschwächt werden.

1993 machte ein Bericht der NASA Quinoa als „neues“ Getreide, das sich durch seine hohen Eiweißwerte und einzigartige Aminosäurestruktur besonders für die Nutzung in Controlled Ecological Life Support Systems (z. B. Raumstationen oder Kolonien) eignen würde, international bekannt. Die Nachfrage stieg in den kommenden Jahren in Europa und Nordamerika sprunghaft an. Die steigende Nachfrage führte zu einem erhöhten Weltmarktpreis und steigenden Einkünften der Quinoa-Bauern. Andererseits konnten sich nun immer weniger Bolivianer und Peruaner das stark verteuerte Lebensmittel leisten und mussten auf billigere, industriell verarbeitete Lebensmittel ausweichen.

Quelle Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Quinoa.

Lizenz: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Lizenzbestimmungen_Creative_Commons_Attribution-ShareAlike_3.0_Unported

Bild unten
D
er Colca Canyon, die einstige Kornkammer der Inkas und vorheriger Kulturen. Heute wird das landwirtschaftliche Potential leider nur zu einen Teil genutzt da die Bauern zu wenig verdienen.

Blick auf den Colca Canyon einer der größten Canyons der Welt. Gelegen unweit von Arequipa.

Autor: Chirimoya Tours - Peru Reiseveranstalter

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