Mario Vargas Llosa – Das Fest des Ziegenbocks / La fiesta del chivo, 2000).

„Das Fest des Ziegebocks“ (spanisch: La fiesta del chivo, 2000)

Dieser Roman ist neben bekannten Titeln wie „Die Stadt und die Hunde“ (La Ciudad y los Perros) und „Das grüne Haus“ (La Casa Verde) einer der eindrücklichsten Romane des peruanischen Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa. In einer einzigartigen Mischung aus Politthriller und Diktatorenroman zeichnet Vargas Llosa die letzten Tage des dominikanischen Diktators Rafael Leonidas Trujillo nach, der 1961 nach 30 Jahren Diktatur ermordet wurde. Wie in seinen anderen Romanen zögert Vargas Llosa nicht, Zeitebenen und Perspektiven zu vervielfachen und schafft so ein kaleidoskopisches Porträt einer auf Gewalt und Unterdrückung basierenden Diktatur, einschließlich ihrer psychologischen und gesellschaftlichen Langzeitfolgen: Als Leser erhält man abwechselnd Einblicke in die Vorbereitung und Durchführung des Attentats durch die Verschwörer, in die Psyche des alternden Diktators, dessen Tage gezählt sind, und in die Erinnerungen von Urania Cabral, die als Vierzehnjährige nach einem schrecklichen Ereignis die Insel verließ…

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„Die Stadt und die Hunde“,

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zum 85 Geburtstag des Nobelpreisträgers für Literatur.

Ein weiterer Beitrag: Vargas Llosa bekommt den Carlos Fuentes Preis.

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„Das Fest des Ziegebocks“ (spanisch: La fiesta del chivo, 2000) ist neben bekannten Titeln wie „Die Stadt und die Hunde“ (La Ciudad y los Perros) und „Das grüne Haus“ (La Casa Verde) einer der eindrücklichsten Romane des peruanischen Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa. In einer einzigartigen Mischung aus Politthriller und Diktatorenroman zeichnet Vargas Llosa die letzten Tage des dominikanischen Diktators Rafael Leonidas Trujillo nach, der 1961 nach 30 Jahren Diktatur ermordet wurde. Wie in seinen anderen Romanen zögert Vargas Llosa nicht, Zeitebenen und Perspektiven zu vervielfachen und schafft so ein kaleidoskopisches Porträt einer auf Gewalt und Unterdrückung basierenden Diktatur, einschließlich ihrer psychologischen und gesellschaftlichen Langzeitfolgen: Als Leser erhält man abwechselnd Einblicke in die Vorbereitung und Durchführung des Attentats durch die Verschwörer, in die Psyche des alternden Diktators, dessen Tage gezählt sind, und in die Erinnerungen von Urania Cabral, die als Vierzehnjährige nach einem schrecklichen Ereignis die Insel verließ…

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