Landes- und Reiseinfos. (Equador, Peru, Bolivien, Chile…). Unser Reiseanbieter Team plant mit Ihnen Ihre persönliche Südamerika- und Peru Reise. – Seit 2007 ihr deutschsprachiger Peru-Reiseanbieter.
Kategorien-Archive:Europa – Europäische Union
Alles was zu Europa und dem engeren Themenkreis der Europäischen Union gehört.
https://europa.eu/european-union/about-eu/countries/member-countries_de
Vor dem Gipfel mit dem Bund streiten die Länder über den Osterurlaub: Brandenburg will die Lockerungen kassieren, Mecklenburg-Vorpommern das Reisen ermöglichen. Dort wollen Ferienhausbesitzer auch das Beherbergungsverbot kippen. mehr Meldung bei http://www.tagesschau.de lesen
14 Tage Peru Rundreise.Photo by Fabrizio Verrecchia on Pexels.comBlick auf einer Reise beim Flug über den Wolken.M/S Samba – Galapagos Kreuzfahrtjacht.
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NTD Tag Neglected tropical diseases. (WHO).
Tag der vernachlässigten Tropenkrankheiten.
Vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs) auf der Seite des DAHW:
(Deutschen Aussätzigen Hilfswerkes). Auf der ganzen Erde sind mehr als 17 Mrd. Menschen von einer Vernachlässigten Tropenkrankheit betroffen oder bedroht. Die WHO zählt 20 Krankheiten in den Bereich der NTDs.Ein Kennzeichen ist das diese Tropenkrankheiten in Europa keine oder kaum noch ein Rolle spielen.Etwas weiter unten auf dieser informativen Seite werden einige der wichtigsten dieser vernachlässigten Tropenkrankheiten beschrieben. (Lepra, Bilharziose, Chagas, Leishmaninose …. https://www.dahw.de/unsere-arbeit/medizinische-soziale-arbeit/ntds.html
Neue Roadmap des WHO zu den vernachlässigten Tropenkrankheiten wurde am 28ten Jannuar vogestellt:
World NTD Day Januar 2021.
„Together towards 2030“ zur Beseitigung der vernachlässigten Tropenkrankheiten.
Seite des WHO (die USA wollen nach der Wahl jetzt wieder in der WHO mitmachen). Die NTD Konzept Infos/Notizen des WHOs zum downloaden.
Aktivitäten von Merck: Tropenkrankheit Bilharziose, zusammenarbeit mit dem END Fund in Ruanda. Aktivitäten in den Sozialen Medien
und Aktivitäten in den Sozialen Medien
#MakingSchistory #EndtheNeglect #BeatNTDs!
Mit dabei auf https://worldntdday.org/ Bilharzia Storytelling Lab Kenya:
Projektvorschläge und Auswahl der geeignetsten Lösung: Am 30. Januar von 15:00 bis 17:30 Uhr (EAT) / 13:00 bis 15:30 Uhr (CET) bei der Auswahl der Gewinner dabei! An diesem letzten Tag werden die sechs Teams ihre Projektvorschläge zu dieser NTD präsentieren und eine Jury wird die beste Lösung prämieren. https://www.merckgroup.com/de/sustainability/health-for-all/schistosomiasis/world-ntd-day.html
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Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) drängt weiter auf eine Einigung der Bundesregierung auf ein Lieferkettengesetz. „Der Koalitionsvertrag muss jetzt umgesetzt werden“, sagte Müller dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Es gehe darum, „Kinderarbeit endlich zu stoppen und Menschenrechtsstandards für deutsche Produkte umzusetzen“. Nach Müllers erfolglosen Verhandlungen mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Peter Altmaier (CDU) soll der Streit […]
„Hallo, hier ist Königs Wusterhausen“
Die Geburtsstunde des deutschen Hörfunks schlug auf dem „Funkerberg“ bei Königs Wusterhausen nahe Berlin am 22ten Dezember 1920.
Heute am 22. Dezember 2020 um 14:00 Uhr sendet Königs Wusterhausen 100 Jahre nach dem Ersten wieder ein Weihnachtskonzert, u.a. auf Kurzwelle 5960 kHz.
Versuchen Sie es einfach einmal ob Sie das technisch hinbringen sich vom Internet und dessen Kontrolle zu lösen ;-) . Rundfunkhören hinterlässt sogut wie keine Spuren.
Ein YouTube Video zum Funkerberg Königs Wusterhausen:
Nicht erschrecken am Anfang kommt kurz als Einleitungs ein Ausschnitt einer modernen Radiosendung. ;-) Danach kommts zum interessanten historischen und technischem Teil des Videos über die Rundfunkstation Königs Wusterhausen.
Dazu noch passend zum 100jährigem Jubiläum: Am 22. Dezember 2020 um 14:00 Uhr sendet Königs Wusterhausen 100 Jahre nach dem Ersten wieder ein Weihnachtskonzert u.a. auf Kurzwelle 5960 kHz
Zu empfangen ist dieses lokal über welle370 auf Mittelwelle 810 kHz, Regional über HitradioSKW auf UKW 105.1 MHz und 93.9 MHz sowie Europaweit auf Kurzwelle 5960 kHz.
Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen: http://museum.funkerberg.de/
Traurig nur ein Sendemast blieb übrig.
Inzwischen ist man als deutscher im Ausland von jeglichen aktukellen Informationen direkt aus Deutschland über Kurzwelle abgeschnitten.
Im Manu Regenwald oder im Hochgebirge der Anden oder auf dem Meer hat es nicht überall Mobilfunk mit Internet.
Die Verursacher Politiker und Lobyisten dieses Abbaues an analogen Notfallinformationen könnenn sich ja ein Satelitentelefon leisten,
der normale Bürger nicht. Dagegen kann man auf deutsch chinesisch lernen.
Die digitale Versorgung mit mobilem Internet ist bei einigen Anbietern nicht einmal in Deutschland so nebenbei bemerkt.
3G wird abgebaut und 4G ist nicht immer Verfügbar. Geld und Digitalisierung ist wichtiger als die Sicherheit der Bürger oder Verbraucher.
commons.wikimedia.org : Letzter Sendemast von Koenigs Wusterhausen.
Hundert Jahre Rundfunk in Deutschland. Source Pixabay.Beitrag präsentiert von Chirimoya Tours – Individuelle Peru Reisen – Infos – Plannung und Organisation
– Durchführung leider erst nach dem die Coronakrise dies ausreichend sicher erlaubt. Auf eigenes Risiko (bzw. Verantwortung und Durchführung) kann man jetzt schon unter Beachtung der jeweiligen Coronaregeln nach Equador und Brasilien einreisen.
Statue in Tiwanaku (Tiahuanaco) Bolivien unweit des Titikakasees.
Iquitos Hafenviertel Belen, am Amazonasfluß gelegen mitten im peruanischen Regenwald.
Macaw Ara unweit Iquitos im Regenwald von Peru.
Südamerika Peru Reiseanbieter – Zehn Jahre Chirimoya Tours.
Hundert Jahre Rundfunk in Deutschland.
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Die in Dresden gebürtige Maria Reiche hatte 40 Jahre lang in Peru die Nasca Linien erforscht und geschützt.
Aus dem Leben der „Nasca-Linien Forscherin“ Maria Reiche.
Maria Victoria Reiche Neumann oder einfach Maria Reiche wurde am 15. Mai 1903 in Dresden, Deutschland, geboren. Sie war berühmt für ihre Forschung und die Erhaltung der Nazca-Linien in Peru. Während ihrer Kindheit lebte sie zusammen mit ihren jüngeren Brüdern Renata und Franz in der Zittauer Straße in Dresden. Sie kam 1932 nach Peru, um die Kinder des deutschen Konsuls in der Stadt Cusco zu unterrichten. Eines was sie am meisten beeindruckte, war die Pracht und Schönheit der Andenlandschaften.
Im Jahre 1936 kehrte sie nach Deutschland zurück zurück und ein Jahr später, Ende 1937, kehrte sie nach Peru zurück und würde nie wieder in ihre Heimatstadt Dresden zurückkehren, die im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe amerikanischer Truppen völlig zerstört wurde. Dann entschied sie sich für Lima, wo sie ihre Dienste als Gymnastik-, Deutsch- und Englischlehrerin anbot.
Im Tearoom, einem Treffpunkt für Ausländer und Intellektuelle, traf Maria Reiche Julio C. Tello, für den sie ihre Werke übersetzen sollte, und Paul Kosok, der sie 1941 zum ersten Mal nach Nasca bringen sollte. Die Teestube gehörte der Engländerin Amy Meredith, die die erste Geldgeberin für Marias Arbeit war und mit der sie 21 Jahre lang zusammenlebte. Amy starb im Januar 1960 an Eierstockkrebs, und das Geld, das Maria von Amy geerbt hatte, würde ihr helfen, ihre Forschung fortzusetzen. Aber es war eine sehr schwere Zeit für Maria Reiche, und sie würde für eine Weile nicht nach Nazca zurückkehren. Sie beschloss, in die Berge zu gehen und in den folgenden Jahren als Erzieherin in Gebieten extremer Armut zu arbeiten.
Maria Reiche begann ab 1946, angeregt durch die Studien des amerikanischen Archäologen Paul Kosok, ein Leben, das dem Studium und der Erforschung der Nasca-Linien gewidmet war. Sie studierte Mathematik, Geographie und Physik, schloss ihr Studium an der Technischen Universität Dresden ab und entdeckte in Peru eine Berufung, in der sie all ihre Energien konzentrieren konnte.
Im Jahr 1992 verlieh ihr die Regierung den Titel eines Ehrenbürgers Perus, der mit ihrer endgültigen Verstaatlichung im darauf folgenden Jahr offiziell wurde. Sie erhielt auch die Magisterpalmen in der Klasse von Amauta und den Orden El Sol del Peru in der Klasse von Gran Cruz.2
Dank ihrer Bemühungen und ihres Managements stimmte die UNESCO im Dezember 1994 zu, den Nasca-Linien den Status „Weltkulturerbe der Menschheit“ zu verleihen. In den letzten Jahren bezog Maria Reiche aufgrund ihres schwachen Gesundheitszustandes ein Zimmer im Touristenhotel von Nasca und wurde dabei von ihrer Schwester Renata unterstützt, die 1995 verstarb.
Maria Reiche starb am 8. Juni 1998 in Surco Lima. Einen Monat zuvor hatte die UNESCO ihr die Machu-Picchu-Medaille verliehen. Die peruanische Regierung verlieh ihr posthum den Verdienstorden für besondere Verdienste im Rang eines Großkreuzes.
„Ich habe mein Leben bis zur letzten Minute meiner Existenz definiert. Die Zeit wird knapp genug sein, um die Wunder der Pampa von Nasca zu studieren, wo ich sterben werde“. „Alles war für Nasca! Wenn ich hundert Leben hätte, würde ich sie für Nasca geben. Und wenn ich tausend Opfer bringen müsste, würde ich es tun, wenn es um Nasca ginge“. „Ich möchte mit meiner Arbeit ein Instrument sein, um Ungerechtigkeiten zu beseitigen und den Peruanern – Menschen mit besonderen kulturellen, moralischen und körperlichen Qualitäten – ihre eigene Wertschätzung zurückzugeben. Ich sage ihnen: „Ich bin die Chola, weil ich mich manchmal mehr mit den Cholitos verbunden fühle, vor allem jetzt, da ich die peruanische Nationalität habe“. Maria Reiche.
Die Bahn erhält ihr Angebot fast unverändert aufrecht, obwohl die Züge fast leer fahren. Dafür hat sie gute Gründe – und könnte als Gewinnerin aus der Krise hervorgehen.
Quinoa aus dem Odenwald,
statt aus Peru und Bolivien.
Kleine Körner: Quinoa, auch Inkareis genannt, hat seinen Ursprung in Südamerika und ist nicht nur dort ein beliebter Getreideersatz. Jetzt wird er auch auf heimischen Äckern im hessischen Odenwald angebaut.
Die mineralstoffreichen Blätter werden als Gemüse oder Salat verzehrt. Die senfkorngroßen Samen haben eine getreideähnliche Zusammensetzung, daher wird Quinoa – ebenso wie Amarant – als glutenfreies Pseudogetreide bezeichnet, wobei aber mindestens zwei Quinoasorten dennoch Glutenabschnitte enthalten.[27]
Botanisch zählt Quinoa aber zu den Fuchsschwanzgewächsen, und es ist folglich eher mit dem Spinat oder den Rüben verwandt. Es lässt sich gut anstelle von Reis verwenden.
Der Naturkosthandel führt Quinoa pur oder als Zutat in Müslimischungen. Für die Inkas war es ein Mittel gegen Halsentzündungen. Besonders für Menschen, die unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leiden, bildet es bei den meisten Sorten einen vollwertigen Getreideersatz. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es gut für Allergiker geeignet und in der vegetarischen sowie veganen Küche beliebt. Quinoa eignet sich auch für die Herstellung von glutenfreiem Bier. Für die Nutzung in der menschlichen Ernährung wird Quinoa vor dem Kochen in Wasser eingeweicht, das Einweichwasser wird jedoch abgegossen.
Quinoa wird seit etwa 5000 Jahren gemeinsam mit Amarant (lokale Bezeichnung Kiwicha) als Hauptnahrungsmittel verwendet. Es wurde besonders in den Hochebenen der Anden oberhalb einer Höhe von 4000 m angebaut. Dort waren die beiden Pflanzen für die Menschen unentbehrlich, da Mais in diesen Höhen nicht angebaut werden kann. Während der spanischen Eroberungszüge und Kriege gegen die Inkas und Azteken im 16. Jahrhundert (siehe Francisco Pizarro und Hernán Cortés) wurde der Anbau von Quinoa und Amarant verboten und sogar unter Todesstrafe gestellt. Damit sollten die Völker geschwächt werden.
1993 machte ein Bericht der NASA Quinoa als „neues“ Getreide, das sich durch seine hohen Eiweißwerte und einzigartige Aminosäurestruktur besonders für die Nutzung in Controlled Ecological Life Support Systems (z. B. Raumstationen oder Kolonien) eignen würde, international bekannt. Die Nachfrage stieg in den kommenden Jahren in Europa und Nordamerika sprunghaft an. Die steigende Nachfrage führte zu einem erhöhten Weltmarktpreis und steigenden Einkünften der Quinoa-Bauern. Andererseits konnten sich nun immer weniger Bolivianer und Peruaner das stark verteuerte Lebensmittel leisten und mussten auf billigere, industriell verarbeitete Lebensmittel ausweichen.
Bild unten
Der Colca Canyon, die einstige Kornkammer der Inkas und vorheriger Kulturen. Heute wird das landwirtschaftliche Potential leider nur zu einen Teil genutzt da die Bauern zu wenig verdienen.
Blick auf den Colca Canyon einer der größten Canyons der Welt. Gelegen unweit von Arequipa.
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www. pharmazeutische – zeitung. de Curevac entwickelt den mRNA-basierten Impfstoff gegen Covid-19, die Phase IIa hat inzwischen begonnen.
Das Tübinger Unternehmen Curevac hat den ersten Teilnehmer einer Phase-IIa-Studie mit dem Covid-19 Impfstoffkandidaten CVnCoV geimpft. Wenn alles gut läuft, soll die Phase III im vierten Quartal 2020 starten.
Nach dem Börsengang vor kurzem sollen 200 neue Stellen in Tübingen geschaffen werden. Weitere Stichworte zum Tübinger Unternehmen Curevac:
Glaxo, Katar, Hopp, KfW, GlaxoSmithKline, Peru, Panama, mRNA
Coronavirusbild Quelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Lizenz: Public Domain.
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Seit 30 Jahren ist Deutschland wieder eins. 40 Jahre davor war das Land geteilt. Fremd sind sich die Deutschen in Ost und West während dieser vier Jahrzehnte geworden, zu verschieden waren ihre Lebenswelten, bis hin zu dem, was ihnen doch eigentlich nach wie vor gemeinsam war: die deutsche Sprache. Doch auch hier galt es in […]
Studie: Umweltgifte, Insektizide und Herbizide verbreiten sich weiter als bisher gedacht.
Laut einer Studie verbreiten sich ausgebrachte Pestizide weiter als angenommen. In Deutschland dürfte es keine unbelasteten Orte mehr geben, so die Forscher. Biobauern befürchten Konsequenzen….
Nach dem Abschluss der Volksschule 1949 absolvierte Blüm bis 1952 eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim und war in diesem Beruf bis 1957 tätig. In diesen Jahren war er im Werk auch als Jugendvertreter aktiv. Norbert Blüm war seit 1950 Mitglied der Gewerkschaft IG Metall.
In seiner Jugend war Blüm Messdiener und Sankt-Georgs-Pfadfinder.
Von 1957 an besuchte er über den zweiten Bildungsweg das Abendgymnasium des Ketteler-Kollegs Mainz und bestand 1961 das Abitur.
In dieser Zeit war er 1. Stammesvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in Rüsselsheim. Anschließend studierte er bis 1967 an der Universität Bonn die Fächer Philosophie, Germanistik, Geschichte und Theologie, letzteres unter anderem bei Joseph Ratzinger. Dabei wurde er sowohl von der Stiftung Mitbestimmung (Vorläuferin der Hans-Böckler-Stiftung) als auch der Volkswagenstiftung gefördert. 1967 wurde er zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die: Willenslehre und Soziallehre von Ferdinand Tönnies. Ein Beitrag zum Verständnis v. ‚Gemeinschaft und Gesellschaft‘ promoviert.[1] Von 1966 bis 1968 war er Redakteur bei der Monatszeitschrift der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Soziale Ordnung.
Mitgliedschaft und Ämter in der CDU
Bundesparteitag in Mainz, 1986
Seit 1950 war Blüm Mitglied der CDU. Hier engagierte er sich vor allem in den Sozialausschüssen der CDA, deren Hauptgeschäftsführer er von 1968 bis 1975 und deren Bundesvorsitzender er von 1977 bis 1987 war. Von 1969 bis 2000 saß er im CDU-Bundesvorstand.
Von 1987 bis 1999 war Blüm Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen. Als solcher war er 1990 als CDU-Spitzenkandidat Herausforderer des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau, konnte sich gegen diesen jedoch nicht durchsetzen.
Von 1981 bis 1990 und erneut von 1992 bis 2000 war Blüm zusätzlich stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei.
Abgeordneter
Von 1972 bis 1981 sowie von 1983 bis 2002 war Blüm Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1980 bis 1981 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von 1981 bis 1982 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
Blüm war zuletzt (14. Wahlperiode 1998) über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen.
Öffentliche Ämter von Norbert Blüm:
Von 1981 bis 1982 war er Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund im Senat des Regierenden Bürgermeisters Richard von Weizsäcker. Am 4. Oktober 1982 wurde er vom neu gewählten Bundeskanzler Helmut Kohl als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung in die Bundesregierung (Kabinett Kohl I) berufen. Er behielt dieses Amt bis zum Ende des Kabinetts Kohl V am 26. Oktober 1998 nach der Bundestagswahl 1998. Er ist damit der einzige Bundesminister, der während der gesamten Kanzlerschaft von Helmut Kohl dem Kabinett angehörte. In seiner Tätigkeit bezog sich Blüm vor allem auf die Christliche Soziallehre. Diese, so Blüm in einer späteren Ausführung, „verteidigt das Privateigentum, aber in sozialer Bindung. Die christliche Soziallehre verbindet also individuelle mit sozialen Rechten und Pflichten.“ Während seiner Laufbahn als Minister betrieb er u. a. die Einführung der Pflegeversicherung. Am meisten in Verbindung mit Blüm wird der mittlerweile als geflügeltes Wort bekannte und häufig abgewandelte Spruch „Die Rente ist sicher“ in Erinnerung bleiben. Es handelte sich hierbei um eine Werbekampagne der Bundesregierung aus dem Jahre 1986, bei der Blüm mit Pinsel und Kleber vor Wahlplakaten auf einer Litfaßsäule posiert. Der eigentliche Werbespruch jedoch lautete: „Denn eins ist sicher: Die Rente“.
Im Sommer 1987 reiste Blüm nach Chile, um die Colonia Dignidad zu besuchen und Vorwürfe erheblicher Menschenrechtsverletzungen zu verifizieren, wurde jedoch nicht eingelassen. Er setzte sich in Chile für verfolgte Regimegegner ein und kritisierte deutlich, auch bei einem persönlichen Treffen mit General Pinochet, ihn und seine Militärdiktatur. Er erhielt dennoch (oder deshalb) von Pinochet das Angebot, 16 Todeskandidaten durch Asylgewährung in Deutschland zu retten. Das Engagement Blüms für die Menschenrechte in Chile hat die Regierungskoalition an den Rand der Spaltung gebracht.
Kabinettszugehörigkeiten:
Senat Weizsäcker
Kabinett Kohl III
Kabinett Kohl I
Kabinett Kohl IV
Kabinett Kohl II
Kabinett Kohl V
Norbert Blüm nach der politischen Karriere:
Nach 1998 fand Blüm seine Ansichten in der CDU nur noch in geringem Maß vertreten; schon zuvor wurde er teils als „Herz-Jesu-Marxist“ belächelt. Unter anderem kritisierte er Pläne zur Einführung einer Kopfpauschale und vertrat die Ansicht, dass die CDU einen Kurswechsel vollziehe, bei dem das Soziale fehle. Auf dem Leipziger Parteitag der CDU von 2003 wurde er wegen seiner Kritik am Kurs von einigen Parteimitgliedern ausgepfiffen und die veränderte Linie in der Gesundheitspolitik zur Kopfpauschale mit deutlicher Mehrheit bestätigt. Unterstützung erhielt er später hingegen unter anderem aus den Reihen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft. Das früher gute Verhältnis zu Helmut Kohl ging zu Bruch, als sich Blüm in der CDU-Spendenaffäre von Kohl distanzierte, was Kohl ihm nicht verzieh. Er kritisierte die Agenda 2010: „Hartz ist Pfusch“, und sah den sozialen Frieden in Gefahr.
Blüm lebte in Bonn und war seit 1964 verheiratet mit Marita Blüm, die er während des Studiums kennenlernte.Das Ehepaar hat drei Kinder: Christian (* 1965), Mitglied der Kölschrock-Band Brings, und zwei Töchter. Im März 2020 berichtete Blüm in einem Gastbeitrag in Die Zeit, dass er im Jahr zuvor nach einer Sepsis ins Koma gefallen war und seither von der Schulter abwärts gelähmt war. Blüm starb im Alter von 84 Jahren am 23. April 2020 in Bonn.
Als sein Lebensmotto sagte Norbert Blüm stets:
„Tue recht und scheue niemand“.
Am Samstag hatte ich die Chance, in einem peruanischen Regionalsender der „El Pueblo“-Gruppe („Canal 39“) meine Sicht auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und Peru darzulegen. In der Sendung „Cara a Cara“ (etwa: „Von Angesicht zu Angesicht“) sprach Luigi Talancha mit mir über den Klimawandel, die Migration und den Populismus als die drei Themen, die uns in Deutschland derzeit bewegen.
Lima – Casa de Literatura. Ehemaliger Bahnhof von Lima für den Zug in das naheliegende Andengebirge. https://de.wikipedia.org/wiki/Ferrocarril_Central_Andino (Wichtige Stationen; Huancayo, La Oroya, Cerro de Pasco, Lima und Callao
Das National Stadion in Lima von außen. Während der Panamerikanische Spiele 2019 in Lima. Das Stadium wurde wegen der Bewerbung für die Panamerikanischen Spiele 2015 neu renoviert. Leider hat es dann erst 2019 für die Austragung der Panamerikanischen Spiele gereicht.
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Die Tücken der spanischen Sprache zeigen sich oft erst, wenn man schon mitten drin steckt. Etliche Begriffe haben nämlich je nach Land eine unterschiedliche Bedeutung. Fettnäpfchen garantiert!